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Inola Blatty stürzt und verpasst Olympia-Quotenplatz
Inola Blatty verpasst die Olympischen Spiele, Simon Ammann ist in Japan der beste Schweizer, Amy Basergia glänzt mit einem 5. Platz. Das sind die Fakten vom Tag.
Olympia ohne Inola Blatty
Bob. - Die Olympischen Spiele finden ohne Inola Blatty statt. Die 27-jährige Aargauerin stürzte am Sonntag beim Weltcup in Altenberg im Zweierbob mit Muswama Kambundji im ersten Lauf und konnte sich damit keinen dritten Quotenplatz für die Schweiz mehr erkämpfen.
Blatty hätte in dem relevanten World Ranking die Kanadierin Bianca Ribi überholen und hierfür vier Plätze besser abschneiden müssen. Beim Malheur auf der gefährlichen Bahn im Erzgebirge überschlug es Blatty/Kambundji nach rund 50 Sekunden. Von schweren Verletzungen blieben die Pilotin und ihre Anschieberin verschont. Nach dem Stillstand konnten sie sich eigenständig aufrappeln.
Kambundji dürfte nun als Ersatz-Anschieberin für die Bobs von Europameisterin Melanie Hasler und Debora Annen an die Winterspiele reisen. Hasler, die wegen Sicherheitsbedenken auf Starts in Altenberg verzichtete, und Annen hatten ihren Olympia-Platz bereits auf sicher. Annen wurde am Sonntag mit Salomé Kora beim Sieg der Deutschen Laura Nolte Achte.
Rohner bringt dritten Quotenplatz
Bob. - Im Viererbob der Männer blieben die Schweizer in Altenberg in Abwesenheit von Michael Vogt ohne Top-Klassierung. Timo Rohner sicherte der Schweiz im Schlitten mit Cyril Bieri, Pascal Moser und Mathieu Hersperger mit Rang 13 aber einen dritten Quotenplatz für die Olympischen Spiele und darf mit etwas Goodwill mit einer Selektion rechnen.
Cédric Follador wurde mit seinen Hinterleuten Achter. Der Vierer von Kilian Rohn (16.) überquerte die Ziellinie im zweiten Lauf liegend, das Quartett blieb jedoch unverletzt. Die Deutschen feierten bei der letzten Weltcup-Station einen weiteren Dreifachsieg. Europameister Adam Ammour hatte die Nase knapp vor dem Gesamtweltcupsieger Johannes Lochner und Francesco Friedrich.
Amy Baserga Fünfte in Ruhpolding
Biathlon. - Amy Baserga wusste in Ruhpolding zu überzeugen. Im 10 Kilometer langen Verfolgungsrennen belegte sie den 5. Platz, nachdem sie als 22. ins Rennen gestartet war. Auch Lea Meier gelang als Zwölfte ein gutes Rennen. Den Sieg sicherte sich die Französin Lou Jeanmonnot vor Hanna Öberg und Camille Bened.
Weniger erfolgreich verlief der Wettkampf für Lena Häcki-Gross. Bei der letzten Gelegenheit, die Selektionskriterien für Olympia zu erfüllen, lief Häcki-Gross nur in den 40. anstatt den benötigten 25. Rang. Sie muss nun darauf hoffen, selektioniert zu werden, obschon sie nur die halbe Selektion geschafft hat.
Stalder mit Saison-Bestresultat
Biathlon. - Im Verfolgungsrennen der Männer wusste Sebastian Stalder zu überzeugen. Der Zürcher Oberländer, der den Sprint als 32. beendet hatte, arbeitete sich dank einer fehlerfreien Leistung am Schiessstand bis auf Rang 18 vor. Es war sein bestes Resultat in diesem Winter.
Niklas Hartweg (44.) und Joscha Burkhalter (46.) verpassten beim Sieg des Norwegers Johannes Dale-Skjevdal die Punkteränge. Für Hartweg war es der letzte Wettkampf vor den Olympischen Spielen. Um sich optimal auf die Winterspiele vorzubereiten, verzichtet der in dieser Saison gesundheitlich angeschlagene Schwyzer auf die Rennen der kommenden Woche in Nove Mesto.
Simon Ammann bester Schweizer
Skispringen. - Simon Ammann klassierte sich im zweiten Weltcup-Springen in Sapporo als bester Schweizer im 23. Rang. Sandro Hauswirth (26.) und Felix Trunz (28.) schafften es ebenfalls in die Top 30. Einmal mehr siegte Domen Prevc. Der Slowene gewann vor Lokalmatador Ryoyu Kobayashi und dem Österreicher Daniel Tschofenig.
Siegenthaler erneut Zehnte
Snowboard. - Sina Siegenthaler belegte in China erneut den 10. Platz. Wie bereits am Samstag scheiterte die Snowboardcrosserin in Dongbeiya im Viertelfinal. Aline Albrecht schaffte die Qualifikation ebenfalls, doch auch für sie war im Viertelfinal als 15. Schluss. Den Sieg sicherte sich die Französin Julia Nirani-Pereira vor Landsfrau Chloe Trespeuch. Charlotte Bankes, die am Samstag gewonnen hatte, komplettierte das Podest.
Kalle Koblet im Viertelfinal ausgeschieden
Snowboard. - Auch bei den Männern gelang es den Snowboardcrossern nicht, vorne mitzufahren. Bester Schweizer wurde Kalle Koblet, der das Rennen auf dem 11. Platz beendete. Am Samstag hatte er es noch bis in den kleinen Final geschafft. Der Sieg ging an den Australier Adam Lambert, der vor Alessandro Hämmerle und Nathan Pare triumphierte.
Schweizer überzeugen nicht
Langlauf. - Das Schweizer Langlauf-Team konnte in Oberhof über 10 Kilometer klassisch nicht überzeugen. Bester Schweizer war Jason Rüesch im 39. Rang. Beda Klee (45.), Nicola Wigger (47.), Cyril Fähndrich (49.), Antonin Savary (56.) und Candide Pralong (61.) fielen gar noch weiter zurück. Den Sieg sicherte sich der Norweger Martin Löwström Nyenget vor dem Finnen Iivo Niskanen und Löwström Nyengets Landsmann Erik Valnes.
Kälin mit Karriere-Bestergebnis
Langlauf. - Während die Schweizer Männer enttäuschten, wusste Nadja Kälin zu überzeugen. Über 10 Kilometer klassisch lief die Bündnerin auf den 7. Platz. Es ist ihr Karriere-Bestergebnis in einem Einzel-Rennen. Lea Fischer (22.) und Marina Kälin (26.) schafften es ebenfalls unter die besten 30. Den Sieg sicherte sich die Schwedin Moa Ilar vor Teresa Stadlober und Jonna Sundling.
Kein zweiter Exploit von Casanova
Snowboard. - Gian Casanova schaffte am Tag nach seinem Podestplatz im Parallel-Riesenslalom in Bansko keinen weiteren Exploit. Der Bündner hatte im zweiten Rennen in den Viertelfinals gegen den Deutschen Yannik Angenend das Nachsehen - jenen Gegner, den er tags zuvor im kleinen Final um den 3. Platz bezwungen hatte.
Auch den übrigen Schweizern lief es am Sonntag nicht wunschgemäss. Bei den Frauen war Julie Zogg als Viertelfinalistin die beste Schweizerin, bei den Männern scheiterte der Teamleader Dario Caviezel eine Runde vor Casanova in den Achtelfinals.

















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