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Joker Merino wird in Spanien gefeiert
Mikel Merino wird im WM-Viertelfinal gegen Belgien erneut zum entscheidenden Joker. Er selbst zeigt sich nach der Partie überglücklich, Lamine Yamal bereits auf das Duell mit Frankreich blickt.
Mikel Merino wird schon wieder zum entscheidenden Spieler Spaniens. Beim 2:1-Sieg im Viertelfinal gegen Belgien traf der Mittelfeldspieler des FC Arsenal in der 88. Minute zum 2:1 - dem späteren Endstand.
"Man gewöhnt sich dran"
"Überglücklich" war der Matchwinner, dem schon im Achtelfinal gegen Portugal das Siegtor gelungen war, anschliessend. "Man gewöhnt sich langsam dran. Ich bin schon wieder reingekommen und habe kurz vor Schluss den Treffer erzielt, der entscheidend war", sagte Merino mit einem breiten Grinsen.
"Es ist verrückt, der Mannschaft wieder helfen zu können", so der Joker weiter. "An manche Zufälle glaube ich schon, aber ich glaube nicht, dass das hier Zufall ist. Wenn mir diese zwei Tore in so wichtigen Momenten gelungen sind, dann deshalb, weil ich mich genau auf solche Situationen vorbereite."
Für seine Leistung - Zufall oder nicht - wurde Merino nach dem Sieg in Spanien gefeiert. Die Zeitung "Mundo Deportivo" schrieb so beispielsweise: "Spanien hat wieder einmal Glück, dass der Heilige Merino auftaucht, um in den Halbfinal zu kommen."
"El Pais" schloss sich an: "Der nächste Tanz von Merino trägt Spanien nach dem Sieg gegen Belgien in den Halbfinal gegen Frankreich." Für Spanien ist es der erste Vorstoss unter die besten Vier der Welt seit 16 Jahren - damals beendeten die Iberer die WM mit dem Titelgewinn.
Vorgezogenes Final wartet
Vor einem allfälligen Final wartet nun aber bereits im Halbfinal ein Kracher: Der nächste Gegner der Spanier heisst Frankreich. "Ich glaube, seit Beginn der Weltmeisterschaft hat jeder auf dieses Spiel gewartet. Wir haben uns alle darauf gefreut, weil hier wohl die beiden besten Mannschaften des Turniers aufeinandertreffen", sagte Lamine Yamal nach dem Viertelfinal.
"Aber wir haben überhaupt keine Angst. Ich glaube, wenn irgendeine Mannschaft mit Selbstvertrauen gegen Frankreich antreten kann, dann wir", so der Teenager, der einen Tag vor dem Halbfinal 19 Jahre alt wird, weiter. Ausgetragen wird die Partie am Dienstag um 21.00 Uhr Schweizer Zeit.

















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