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Keystone-SDA | Donnerstag, 30. April 2026

Kanzler Merz betont transatlantische Partnerschaft mit den USA

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Bedeutung des transatlantischen Militärbündnisses mit den USA ausdrücklich bekräftigt.

Auf die Ankündigung einer möglichen Reduzierung von US-Truppen in Deutschland durch US-Präsident Donald Trump ging er bei einem Truppenbesuch im niedersächsischen Munster aber nicht näher ein.

"Was die Bundeswehr hier in Munster leistet, ist nicht nur eindrucksvoll, sondern es ist ein wichtiger und unverzichtbarer Beitrag zu einer starken, einigen Nato", sagte Merz. Dies werde in Munster aber auch an anderen strategisch wichtigen Standorten in Deutschland Seite an Seite mit den USA und den Bündnispartnern in der gesamten Nato geleistet.

Es sei ein gutes Zeichen, dass erst am Vortag der Kommandierende General der US-Streitkräfte in Europa und Afrika nach Munster gekommen sei. Merz sagte: "Denn diese Arbeit leisten wir eben Schulter an Schulter zum gegenseitigen Nutzen und in tiefer transatlantischer Verbundenheit."

Die USA prüfen nach Aussage von Trump eine mögliche Reduzierung ihrer Truppen in Deutschland. Eine Entscheidung solle in Kürze getroffen werden, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die Ankündigung folgt auf Trumps deutliche Kritik an Merz, weil dieser sich kritisch über die US-Offensive gegen den Iran geäussert hatte.

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