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Keystone-SDA | Dienstag, 28. April 2026

Lafarge geht gegen Urteil zu Terrorismusfinanzierung in Berufung

Der Zementkonzern Lafarge, der heute zu Holcim gehört, sowie acht weitere Angeklagte haben gegen das Mitte April vom Strafgericht in Paris gefällte Urteil Berufung eingelegt.

Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft des Pariser Berufungsgerichts am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP mit.

In dem vom Strafgericht gefällten Urteil geht es um den Vorwurf der Terrorismusfinanzierung in Syrien in den Jahren 2013 und 2014. Unter anderen wurde auch der frühere Lafarge-Chef Bruno Lafont zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Nach Ansicht des Gerichts hatte er gemeinsam mit der Firma und weiteren Managern die Finanzierung von Terrorgruppen in Syrien ermöglicht.

Lafarge soll rund 5,6 Millionen Euro an dschihadistische Gruppen gezahlt haben, um den Betrieb eines Zementwerks in Jalabiya im Norden Syriens aufrechtzuerhalten. Empfänger der Gelder waren demnach unter anderem die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die Gruppe Jabhat al-Nusra sowie Ahrar al-Sham gewesen.

Lafarge selbst wurde zu einer Geldstrafe von 1,125 Millionen Euro verurteilt. Zusätzlich muss das Unternehmen gemeinsam mit ehemaligen Führungskräften eine Zollbusse von 4,57 Millionen Euro wegen Verstosses gegen internationale Sanktionen zahlen. Das Gericht sprach von einer faktischen "Geschäftspartnerschaft" mit dem IS. Im September 2014 wurde das Werk schliesslich überstürzt geräumt, als Kämpfer des IS vorrückten. Einen Tag später fiel die Anlage in deren Hände.

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