Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Letztes Major-Turnier der Saison der Golfer
Der Royal Birkdale Golf Club in Southport bei Liverpool ist bereit für die 154. Ausgabe der Open Championship auszurichten. Für die 156 Golfer, die sich qualifiziert haben, fühlt sich das British Open fast so an wie Weihnachten im Juli.
Jeder hat seine Chance. Alles ist möglich! Eine bedeutsame Rolle spielt dabei Mutter Natur - die sich von ihrer guten oder bösen Seite zeigen kann. An der Küste zur Irischen Sea wird in der Regel die Brise aus südwestlicher Richtung erwartet. Doch wahrscheinlich werden nur diejenigen in den Genuss dieser Brise kommen, die am Freitagabend den Cut überstehen. Denn bis zum Wochenende soll der Wind aus nördlicher Richtung wehen. Die Temperaturen werden hoch sein, und es soll trocken bleiben. Aber sichere Prognosen sind an der rauhen irischen Küste schwierig.
Als das British Open 2017 letztmals im Royal Birkdale Golf Club ausgespielt wurde, setzte sich Jordan Spieth mit drei Schlägen Vorsprung und einem Gesamt-Skore von 12 unter Par durch. 2008 hingegen siegte Padraig Harrington mit 3 Schlägen über Par - dem einzigen Sieger-Resultat über Par in diesem Jahrhundert.
Die Top 10 des British Open qualifizieren sich sicher für das nächstjährige Turnier in St. Andrews. Die Top 4 haben ausserdem den Startplatz nächsten Frühling am Masters auf sicher. Der Turniersieger darf bis 60 jedes Jahr am British Open abschlagen und die nächsten fünf Jahre auch an allen übrigen Major-Turnieren. Ausserdem kann er die Tourkarte auf der PGA Tour bis 2031 nicht verlieren.
Im Kreis der meistgenannten Sieganwärter figurieren Sam Burns (USA), Xander Schauffele (USA), der Südkoreaner Tom Kim, der Norweger Viktor Hövland, Wyndham Clark (USA) als Gewinner des letzten Majors, Scottie Scheffler (USA) als Weltnummer 1 und Rory McIlroy als Lokalmatador, Bei den drei Engländern Tyrrell Hatton (ENG), Matt Fitzpatrick und Tommy Fleetwood stellt sich die Frage, ob es diesmal für den bei allen längst fälligen ersten Major-Titel reicht, wobei die Bezeichnung für die besten ohne grossen Titel ja auch eine Ehrung ist. Bei Bryson DeChambeau (USA), einem der beliebtesten und bekanntesten Golfer, der die ersten Major-Turniere dieser Saison noch als Mitfavorit in Angriff nahm, stellt sich die Frage, ob er endlich wieder einmal auf der grossen Bühne den Cut übersteht.

















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