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Keystone-SDA | Donnerstag, 19. Februar 2026

Marianne Fatton erste Olympiasiegerin im Skitouren-Sprint

Marianne Fatton ist die erste Olympiasiegerin in der Sparte Skitourenrennen. Die Neuenburgerin gewinnt in Bormio den Sprint vor der favorisierten Französin Emily Harrop.

Fatton bezwang die Nummer 1 der Weltrangliste bereits zum zweiten Mal an einem Grossanlass. Im vergangenen März hatte sie sich bei der Heim-WM in Morgins im Wallis ebenso überraschend durchgesetzt.

Gold dank besseren Wechseln

Fatton hatte ihre Anwartschaft auf olympisches Edelmetall schon bei ihren ersten zwei Auftritten angedeutet. Den Vorlauf gewann die Neuenburgerin, im Halbfinal musste sie sich einzig Emily Harrop geschlagen geben.

Das finale Duell mit der Französin entschied Fatton dank besserer Wechsel für sich. Sowohl beim Übergang vom Treppensteigen zurück auf die Ski als auch bei jenem zwischen letztem Anstieg und der Abfahrt Richtung Ziel war sie ihrer Konkurrentin überlegen.

Caroline Ulrich, die zweite Schweizer Teilnehmerin, kam im anderen Halbfinal nicht über Rang 4 hinaus und schied aus.

Keine Medaille für die Männer

Auf Männer-Seite erfüllten sich die berechtigten Hoffnungen auf Edelmetall nicht. Der Bündner Arno Lietha und der Zürcher Jon Kistler mussten sich vorab wegen verpatzten Wechseln mit den Plätzen 4 beziehungsweise 6 begnügen.

Dabei hatte es für das Duo in den zwei Runden zuvor sehr gut ausgesehen. Beide hatten sie sich ihren Platz im Final auf äusserst souveräne Weise gesichert. Nach ihren Siegen im Vorlauf entschieden sie auch ihre Halbfinals für sich. Vorab Kistler tat dies in einem Rennen mit namhafter Konkurrenz. Der WM-Dritte liess den Weltmeister Oriol Cardona aus Spanien und den WM-Zweiten Thibault Anselmet aus Frankreich hinter sich.

Cardona sicherte sich nach WM- auch Olympia-Gold, Anselmet gewann hinter dem unter neutraler Flagge antretenden Nikita Filippow Bronze.

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