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Mityukov und Bucca im Final über 200 m Rücken
Wenige Minuten nach Pontis Brillen-Drama sorgen mit Roman Mityukov und Flavio Bucca zwei Schweizer doch noch für positive Schlagzeilen. Das Duo qualifiziert sich über 200 m Rücken für den EM-Final.
Das kommt gerade im Fall von Bucca überraschend. Der 21-jährige Thurgauer unterbot als Halbfinal-Sechster in 1:55,73 Minuten seine persönliche Bestzeit nochmals um neun Zehntel, nachdem er diese bereits am Vormittag im Vorlauf um sieben Zehntel gesenkt hatte. Damit war Bucca innerhalb eines Tages gleich 1,60 Sekunden schneller! "Ich kann es noch gar nicht realisieren", sagte er euphorisch in der Mixed Zone.
Auch Mityukov steigerte sich im Vergleich zum Vorlauf nochmals deutlich. In 1:54,85 blieb der Genfer nur zwei Hundertstel über seinem vor Jahresfrist an der WM aufgestellten Schweizer Rekord. Als Viertschnellster der Halbfinals darf er sich im Final am Mittwoch (18.40 Uhr) berechtigte Hoffnungen auf einen Podestplatz machen.
Mityukov hat an Grossanlässen in seiner Paradedisziplin bereits zahlreiche Medaillen gewonnen, darunter Olympia-Bronze 2024 sowie WM-Silber 2024 und WM-Bronze 2023.
Gold im 50-m-Becken in Saint-Denis scheint für den Ungarn Hubert Kos reserviert. Der Olympiasieger von 2024 schwamm in 1:52,30 Europarekord. Schneller als Mityukov waren in den Halbfinals zudem der Grieche Apostolos Siskos (1:54,06) und der Tscheche Jan Cejka (1:54,40).

















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