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Ponti geht nach Startmalheur leer aus
Noè Ponti erlebt bei seiner ersten Finalteilnahme an der EM in Paris mit Platz 8 eine grosse Enttäuschung. Ein Malheur beim Start kostet den Tessiner über 50 m Delfin die angestrebte Medaille.
Für einmal entschieden für Ponti nicht die letzten Meter über den Rennausgang, sondern die ersten. Gleich beim Startsprung passierte das Missgeschick, das ihm eine bessere Platzierung verunmöglichte. Beim Eintauchen rutschte ihm die Schwimmbrille von der Nase.
"Ich habe versucht, das Beste daraus zu machen", sagte Ponti nach dem Rennen im Interview mit RSI. Die erschwerten Bedingungen verhinderten jedoch, dass der 25-jährige Tessiner sein ganzes Potenzial abrufen konnte.
Statt seinen Schweizer Rekord (22,51) zu verbessern, blieb Ponti in 22,91 Sekunden deutlich hinter seinen Zeiten im Halbfinal (22,53) und im Vorlauf (22,69) zurück. Dies reichte nur zum 8. und letzten Platz. Dabei hatte Ponti von seiner ersten Goldmedaille im 50-m-Becken geträumt, nachdem er vor Jahresfrist an der Langbahn-WM in Singapur über 50 m und 100 m Delfin Silber gewonnen hatte.
Den EM-Titel sicherte sich in 22,52 der unter neutraler Flagge startende Russe Jegor Kornew. Er setzte sich mit zwei Hundertsteln Vorsprung vor dem einheimischen Weltmeister Maxime Grousset durch. Bronze ging an Grigori Pekarski aus Belarus, der ebenfalls als neutraler Athlet antritt.

















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