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Noè Ponti spricht über sein Brillen-Missgeschick
Noè Ponti verliert im EM-Final über 50 m Delfin kurz den Durchblick und damit auch die Chance auf eine Medaille.
Fast könnte man meinen, Noè Ponti habe es geahnt. "Wenn du einen kleinen Fehler machst, bist du Achter, wenn du alles gut machst, gewinnst du vielleicht", sagte der Tessiner am Montagabend nach seinem Finaleinzug über 50 m Delfin. Knapp 24 Stunden später hatten seine Worte eine ganz neue Bedeutung.
Denn genau dieser kleine Fehler passierte Ponti im EM-Final. Beim Eintauchen nach dem Start verrutschte ihm die Schwimmbrille. In einem Rennen, in dem es um Hundertstelsekunden geht, verlor der 25-Jährige den Durchblick und letztlich auch den Anschluss an die Medaillen.
"Muss mir wohl neue Schwimmbrille kaufen"
"Mit offenen Augen zu schwimmen, das ist nicht gerade angenehm", sagte Ponti nach dem Rennen im Interview mit RSI. Nach 22,91 Sekunden schlug er als Achter und Letzter an. Dabei hatte er sich vor dem Final richtig gut gefühlt: "Ich war überhaupt nicht nervös, im Gegenteil: Ich war sehr motiviert und gleichzeitig ruhig."
Zumindest nimmt Ponti den Fauxpas mit einer Portion Galgenhumor. "Ich muss mir wohl eine neue Schwimmbrille kaufen, denn es ist mir im Wettkampf schon zu oft passiert, dass ich sie verloren habe", sagte er ziemlich angesäuert.
Nächste Medaillenchance am Donnerstag
Viel Zeit zum Ärgern bleibt ohnehin nicht. "Morgen gibt es ein neues Rennen, also muss ich einen Schlussstrich ziehen und nach vorne schauen", sagt Ponti. Seine nächste Medaillenchance bietet sich bereits am Donnerstag über 100 m Delfin, sofern er am Mittwoch die Vorläufe und die Halbfinals übersteht.
In der Disziplin über die zwei Bahnlängen gewann Ponti bei der WM 2025 in Singapur Silber und bei Olympia 2021 in Tokio Bronze. Eine Goldmedaille im grossen Becken fehlt dem mehrfachen Welt- und Europameister auf der Kurzbahn noch.

















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