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"Nichts ist im Fussball so vergänglich wie Erfolg"
Sie sind die zwei aktuell besten Teams der Women’s Super League: Die YB Frauen und Servette Chênois. Nun stehen sie sich am Montag und am Freitag im Playoff-Final gegenüber.
Es treffen die amtierenden Meisterinnen auf das beste Team der Saison. Servette verlor als Qualifikationssieger erst ein Spiel in der gesamten Spielzeit - am letzten Spieltag der regulären Saison gegen Basel. Gegen den FC Zürich setzten sich die Genferinnen im Halbfinal mit 6:0 nach 180 gespielten Minuten durch. Derweil gewann YB gegen St. Gallen ebenfalls souverän mit 4:1.
Dass die besten beiden Schweizer Frauenteams derzeit aus Bern und Genf kommen, überrascht nicht. Bereits im Cupfinal standen sich eben diese beiden Teams gegenüber. Ein knappes 1:0 sorgte damals für den Sieg von Servette.
Am Pfingstmontag könnte YB nun die Revanche glücken. "Seit fast vier Jahren mache ich mir Gedanken darüber, wie wir Genf schlagen. Jetzt wäre der beste Zeitpunkt um zu zeigen, dass wir es können", sagte Trainerin Imke Wübbenhorst unmittelbar nach dem Finaleinzug.
Statistik liegt nicht auf Seiten der Bernerinnen
Wübbenhorst tönte damit bereits eine Statistik an, welche die Bernerinnen wohl am liebsten nicht kennen würden. Seit 21 Partien - seit August 2019 - gewann YB nicht mehr gegen Servette. Blickt man noch weiter zurück, wird das Bild für YB noch düsterer: Seit Servette 2018 in die höchste Liga aufstieg, trafen die Equipen wettbewerbsübergreifend 26 Mal aufeinander. Nur ein einziges Mal ging YB als Sieger vom Platz - eben im August 2019. Neben 20 Siegen für Servette, einer davon im Cup nach Penaltyschiessen, resultierten 5 Unentschieden.
Kein Grund zur Sorge, finden die Bernerinnen. "Wir haben eine Rechnung offen mit dem Team", sagt Giulia Schlupp auf dem Klub eigenen Youtube Kanal. Und klar ist: Verstecken muss sich YB nicht. Allein der neuerliche Finaleinzug darf von Bern als Erfolg gewertet werden, wenn man berücksichtigt, dass mehrere Stammspielerinnen wie die Schweizer Nationalspielerin Iman Beney den Klub im vergangenen Sommer verliessen.
"Wollen um Titel spielen"
Nichts sei im Fussball so vergänglich wie Erfolg, sagte Wübbenhorst zum Saisonstart. Aber: "Wir sind weiterhin YB und wir wollen um Titel spielen", kündigte die Deutsche im vergangenen Juli an.
Und GC hat mit dem Sieg über Servette in den Playoff-Viertelfinals des vergangenen Jahres bereits gezeigt, dass die Genferinnen durchaus ins Straucheln geraten können. Am Pfingstmontag klärt sich, ob das YB im Wankdorf gelingt und es mit einem Sieg im Hinspiel vorlegen kann, um Genf für das Rückspiel am 29. Mai unter Druck zu setzen.

















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