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Norwegisch-brasilianische Festspiele beim Slalom in Wengen
Wie schon im Vorjahr dominieren die Norweger den Slalom in Wengen. Atle Lie McGrath gewinnt vor dem für Brasilien startenden Lucas Pinheiro Braathen und Henrik Kristoffersen.
2025 feierte Norwegen einen Dreifachsieg, diesmal belegten die Wikinger ebenfalls alle Podestplätze, wobei der zweitplatzierte Pinheiro Braathen mittlerweile für Brasilien, das Heimatland seiner Mutter, fährt.
McGrath brachte seine mit vier Zehnteln komfortable Halbzeitführung souverän ins Ziel und feierte seinen zweiten Triumph in Wengen nach dem Sieg im Vorjahr. Pinheiro Braathen nahm er in der Endabrechnung 47 Hundertstel ab. Dieser stand in Wengen zum dritten Mal auf dem Podest, nachdem er 2022 siegte und vor drei Jahren Platz 3 belegte - damals noch für Norwegen. Bereits zum neunten Mal in Wengen auf das Podest fuhr Kristoffersen. Der 31-Jährige durchbrach mit Platz 3 als erst vierter Skifahrer die Marke von 100 Podestplätzen im Weltcup, womit er mit dem Luxemburger Marc Girardelli gleichzog.
49 Hundertstel hinter Kristoffersen belegte Loïc Meillard Platz 4. Der Westschweizer büsste in der Entscheidung zwei Plätze ein und verpasste seine dritte Top-3-Klassierung in diesem Winter im Slalom. Ein weiteres Ausrufezeichen setzte Matthias Iten. Der 26-jährige Zuger bestätigte seine tolle Form, machte in der Entscheidung mit Laufbestzeit 17 Ränge gut und klassierte sich im 6. Schlussrang. Damit fuhr Iten nicht nur sein bestes Karriereresultat heraus, sondern erfüllte auch die Selektionskriterien für die Olympischen Spiele.
Daniel Yule fuhr als dritter Schweizer in die Punkte. Der Walliser, der mit Platz 11 in Gurgl die Hälfte der Selektionskriterien erfüllte, verpasste als 18. seine zweite Top-15-Klassierung um lediglich acht Hundertstel. Tanguy Nef, im Vorjahr in Wengen Vierter, schied im ersten Lauf nach ansprechenden Zwischenzeiten aus.


















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