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Keystone-SDA | Dienstag, 28. April 2026

Novartis drücken Nachahmer-Präparate zum Jahresstart aufs Geschäft

Novartis hat zum Jahresstart den dämpfenden Effekt durch Nachahmer-Präparate deutlich zu spüren bekommen. Für den weiteren Geschäftsverlauf bestätigt das Management am Dienstag dennoch den bisherigen Ausblick.

So liegt der Umsatz für das erste Quartal bei 13,1 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Minus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Minus von 5 Prozent. Zum Vergleich: Im Schlussquartal 2025 waren die Einnahmen noch um 1 Prozent und im dritten Jahresviertel um 8 Prozent gestiegen.

Der Pharmakonzern wird nach eigenen früheren Angaben in den kommenden Monaten die stärkste Belastung durch Nachahmer-Medikamente in seiner Geschichte erleben, weil die Milliarden-Mittel Entresto, Promacta und Tasigna ihren Patentschutz verloren haben. Konzern-Chef Vas Narasimhan hatte die Umsatzbelastung Anfang Februar auf etwa 4 Milliarden US-Dollar geschätzt. Dabei dürften die Auswirkungen laut dem CEO in der ersten Jahreshälfte deutlich stärker ausfallen als in der zweiten.

Beim operativen Gewinn verbuchten die Basler einen Rückgang um 9 Prozent auf 4,2 Milliarden. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 3,2 Milliarden nach 3,6 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang sei vor allem durch das geringere operative Ergebnis bedingt gewesen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Für Analysten ist aber vor allem der um verschiedene Einflüsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn entscheidend. Mit 4,9 Milliarden sank dieser um 12 Prozent und verfehlte damit den AWP-Konsens von 5,2 Milliarden.

Für das Gesamtjahr bestätigt der Konzern seine bisherige Zielsetzung. Zu konstanten Wechselkursen peilt das Management ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich an. Für den operativen Kerngewinn wird ein Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet.

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