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Nur das Rennen um den Europacup ist noch offen
Am letzten Spieltag der Super League muss nur noch geklärt werden, wer den dritten Europacup-Platz erhält. In der Relegation Group warten derweil drei Abschiede.
Vor dem letzten Spieltag der Super League sind fast alle wichtigen Fragen bereits geklärt. Meister? Der FC Thun. Absteiger? Der FC Winterthur. Barrage-Bestreiter? Die Grasshoppers. Einzig im Rennen um die Europacup-Plätze ist noch eine Frage offen.
Kampf um den letzten Europacup-Platz
Um den 3. Platz in der Liga und damit die Möglichkeit, sich für die Conference League zu qualifizieren, kämpfen am Sonntag Lugano und Sion im Fernduell. Die Tessiner liegen vor dem letzten Spieltag zwei Punkte vor den Sittenern und können sich den 3. Rang damit aus eigener Kraft sichern.
Sollte St. Gallen nächste Woche den Cup gewinnen, würde auch der 4. Platz fürs internationale Geschäft berechtigen. Dies, weil auch der Cupsieger Anrecht auf den Europacup hat und St. Gallen als Zweiter der Super League einen Startplatz bereits auf sicher hat. Was seit dem Auffahrtsdonnerstag klar ist: Erstmals seit 2001 verpassen Basel und die Young Boys gleichzeitig die Europacup-Plätze.
Abschiede in der Relegation Group
In den Spielen der Relegation Group am Samstag geht es sportlich derweil um nichts mehr. Winterthur steht nach der 2:3-Niederlage am vergangenen Dienstag gegen GC bereits als Absteiger fest und auch die Grasshoppers müssen definitiv in die Barrage.
Wenn Winterthur auf Luzern trifft, könnte es auf der Schützenwiese aber trotzdem emotional werden. Mario Frick bestreitet sein letztes Spiel als Luzerner Trainer, Winterthur tritt - zumindest für ein Jahr - letztmals in der höchsten Schweizer Spielklasse an.
Auch beim FC Zürich, der im Letzigrund Servette empfängt, steht ein Abschied an. Der langjährige Zürcher Captain Yanick Brecher tritt per Ende Saison zurück. Zuletzt musste er dem U21-Nationalgoalie Silas Huber Platz machen, am Samstag wird Brecher nun ein letztes Mal für den FCZ auflaufen.
Im dritten Spiel des Tages empfängt Lausanne-Sport die Grasshoppers. Nachdem es am Dienstag im Léman-Derby zwischen Servette und Lausanne zu schweren Ausschreitungen gekommen ist, wird die Partie als Geisterspiel ausgetragen.

















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