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Opferhilfe-Nummer wird in Graubünden meist an Randzeiten gewählt
Seit rund einem Monat ist die Opferhilfe über die Nummer 142 rund um die Uhr erreichbar. In Graubünden wurden im ersten Monat gemäss Regierungsrat Marcus Caduff (Mitte) 21 Beratungen durchgeführt.
Die Hälfte aller Anrufe sei bei der Opferhilfe an der richtigen Stelle gewesen. "Sie betrafen Fälle von Stalking, häuslicher Gewalt und Gewalt im ausserhäuslichen Bereich", erklärte Caduff an einem Medientreffen am Dienstag. Die restlichen Anruferinnen und Anrufer seien an die richtige Stelle weiterverwiesen worden.
In Graubünden erfolgten die meisten Anrufe gemäss Caduff ausserhalb der Bürozeiten - nämlich in 76 Prozent aller Fälle. In dieser Statistik weiche Graubünden vom nationalen Trend ab. Schweizweit würden die meisten Anrufe zu Bürozeiten eingehen. Zu 80 Prozent hätten Frauen die Nummer gewählt.
Die bereits eingegangenen Anrufe auf die Nummer 142 würden zeigen, dass ein Bedarf an Beratungen zu allen Tages- und Nachtzeiten bestehe, so Caduff. Die Telefonnummer ist seit dem 1. Mai rund um die Uhr erreichbar.
Die Opferhilfe-Nummer 142 richtet sich an Menschen, die physische, psychische oder sexuelle Gewalt im privaten oder öffentlichen Raum erlebt haben und vertraulich Hilfe und Beratung suchen. Sie kann auch von Angehörigen oder nahestehenden Personen von Gewaltopfern genutzt werden. Bei akuten Gefahrensituationen sollen Betroffene gemäss Caduff aber unbedingt weiterhin die Polizei oder die Rettungsdienste anrufen.

















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