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Ostschweizer Mitarbeitende steigen vermehrt vom Auto auf den öV um
Zusammen mit Ostschweizer und liechtensteinischen Unternehmen hat der Kanton St. Gallen während mehrerer Monate neue Mobilitätskonzepte erprobt. Rund 1000 Mitarbeitende seien dabei vom Auto auf den öV oder aufs Velo umgestiegen, vermeldet der Kanton in einer ersten Bilanz.
Laut einer Medienmitteilung des Kantons St. Gallen vom Freitag fördern mehrere grosse Unternehmen den nachhaltigen Berufspendlerverkehr. Sie leisteten damit einen zentralen Beitrag zu den kantonalen Klimazielen und stärkten den Standort, heisst es weiter. Bereits anderthalb Jahre nach Gründung der Allianz sei die Wirkung messbar.
Grosse Unternehmen gehen voran
In der Mitteilung erwähnt der Kanton namentlich die neun Unternehmen Bühler, SFS Group Schweiz, thyssenkrupp Presta, VAT Vakuumventile, Leica Geosystems, Hilti, SwissOptic, Escatec Switzerland und die Thurgauer Kantonalbank. "Sie setzen gemeinsam mit den Kantonen, dem Fürstentum Liechtenstein und dem Tarifverbund Ostwind auf datenbasierte Mobilitätskonzepte", heisst es weiter.
Ziel sei es, den Arbeitsweg tausender Angestellter vermehrt auf den öffentlichen Verkehr sowie den Velo- und Fussverkehr zu verlagern und ein gesamtheitliches Mobilitätssystem zu schaffen, bei dem alle Verkehrsträger intelligent kombiniert würden.
Rund 1000 Mitarbeitende umgestiegen
Wie der Kanton schreibt, reduziert die Mobilitätsallianz bereits anderthalb Jahre nach Einführung den motorisierten Pendlerverkehr deutlich. Sie leiste einen wichtigen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstosses und stärke den Wirtschaftsstandort Ostschweiz. Knapp 1000 Mitarbeitende seien in dem Zeitraum vom Auto auf den öffentlichen Verkehr oder das Velo umgestiegen.
Gemäss dem Kanton analysiert die Genossenschaft 42hacks für die Unternehmen der Allianz die Verkehrsströme und empfiehlt ihnen einen gezielten Massnahmenmix für die Pendlerreisen der Angestellten.

















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