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Keystone-SDA | Mittwoch, 01. Juli 2026

Podestplatz-Hoffnungen in Gstaad ruhen auf den Schweizer Frauen

Sieben Schweizer Teams nehmen ab Mittwoch beim Beachvolleyball-Turnier in Gstaad teil. Insbesondere die Frauen-Duos hegen Podestplatz-Hoffnungen.

Das Traditionsturnier im Berner Oberland geht zum 26. Mal über die Bühne. Für die Schweiz treten vier Frauen- und drei Männerteams an. Die Chancen auf einen Schweizer Podestplatz beim Elite16-Event, der höchsten Turnierstufe der Profis, sind insbesondere bei den Frauen intakt. Mit Anouk und Zoé Vergé-Dépré steht jenes Duo im Einsatz, das im Vorjahr Platz 3 belegte. Es war zugleich das erste Schweizer Podium seit 2012.

Brunner/Hüberli mit starkem Saisonstart

Ebenfalls direkt im Hauptfeld gesetzt sind Nina Brunner/Tanja Hüberli, die nach ihrer Wiedervereinigung und spätem Saisonstart heuer erst ihren vierten gemeinsamen Auftritt haben, sowie Joana Mäder/Leona Kernen. Diese zwei Duos erreichten heuer auf der Elite16-Tour bereits je einmal die Top 4: Brunner/Hüberli wurden Anfang April in Saquarema in Brasilien Dritte, Mäder/Kernen in Ostrava Vierte. Als viertes Team müssen Annique Niederhauser und Menia Bentele in Gstaad den Umweg über die Qualifikation nehmen. Zuletzt erreichten sie am Future-Turnier in Genf den Final.

Bei den Männern haben einzig Julian Friedli und Jonathan Jordan ihren Platz im Hauptfeld sicher. Zwei weitere Duos, Adrian Heidrich/Yves Haussener und Luc Flückiger/Andrin Kolb, treten in der Qualifikation an. Auch die Männer überzeugten zuletzt mit guten Leistungen. Beim Challenge-Turnier in Nuvali Ende Mai belegten Heidrich/Haussener und Jordan/Friedli die Plätze 2 und 3.

Hauptprobe für die EM 2027

Das Elite16-Turnier startet am Mittwoch mit einer Qualifikationsrunde für 16 Teams. Acht Duos schaffen von dort den Sprung ins Hauptfeld. In der anschliessenden Gruppenphase spielen 24 Duos in sechs Vierergruppen im Jeder-gegen-jeden-Modus um das Weiterkommen. Die besten Teams qualifizieren sich für die K.o.-Runden, die mit den Achtelfinals beginnen.

Das Turnier bildet für die Organisatoren zugleich die Hauptprobe für die Europameisterschaften. Kommenden Sommer wird im Berner Oberland um die EM-Medaillen gespielt. Nach Basel 2002 und Biel 2016 gehen die kontinentalen Titelkämpfe erst zum dritten Mal in der Schweiz über die Bühne.

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