/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Sport
Keystone-SDA | Mittwoch, 17. Juni 2026

Portugals Engel, Englands Sehnsucht

Mit England und Portugal starten am Mittwoch zwei Mitfavoriten auf den WM-Titel ins Turnier. Die Briten wollen die Geschichte umschreiben, die Iberer ziehen Kraft aus dem Verlust eines Teamkollegen.

Die Erinnerung an ihren tödlich verunglückten Mitspieler begleitet Portugals Fussballer bei dieser Weltmeisterschaft bei jedem Schritt. Auf dem Trainingsplatz. Im luxuriösen Teamhotel in Florida. Und auch bei ihrem ersten Spiel an diesem Mittwoch gegen die Demokratische Republik Kongo.

Denn jeder WM-Fahrer trägt während des Turniers ein Armband, auf dem die Namen aller Spieler und jener von Diogo Jota zu lesen sind. Am 3. Juli, am Tag des möglichen ersten K.o.-Spiels der Portugiesen, jährt sich der Unfalltod ihres Stürmers zum ersten Mal. Die Armbänder in den Landesfarben Grün und Rot sind ein Geschenk des Ministerpräsidenten Luís Montenegro.

"Diogo ist unser Licht", sagte Nationaltrainer Roberto Martinez dem Sportmagazin "The Athletic" vor dem Abflug in die USA. "Er wollte die Weltmeisterschaft gewinnen. Und das ist nun gewissermassen zu einer Verpflichtung und zu einem Vorbild für uns geworden. Denn Diogo war das pure Beispiel dafür, an alles zu glauben, was möglich sein könnte. Wir müssen uns bis zum Schluss von ihm inspirieren lassen. Er gehört zu uns!".

Ruben Neves trug Jotas Sarg

Diogo Jota war erst 28 Jahre alt, als er vor einem Jahr zusammen mit seinem jüngeren Bruder bei einem Autounfall ums Leben kam. Bis auf ihren Superstar Cristiano Ronaldo kam die gesamte Nationalmannschaft zu seiner Beerdigung. Der Mittelfeldspieler Ruben Neves trug Jotas Sarg.

Neves stand dem Stürmer des FC Liverpool besonders nah. Sie teilten bei der Nationalmannschaft das Zimmer. Sie sassen nebeneinander im Bus. Sie wechselten 2017 sogar zusammen nach England. Im Gedenken an seinen toten Freund übernahm Neves dessen Rückennummer 21.

"Wir haben schon so oft darüber gesprochen und sagen immer dasselbe", meinte der 29-Jährige vor dieser WM: "Diogo wird uns in entscheidenden Momenten eine zusätzliche Kraft geben."

Die Geschichte spricht gegen England

Eine Kraft der anderen Art benötigten in den letzten 60 Jahren die englischen Fans. Stets träumten sie vom zweiten WM-Titel nach 1966. Stets wurden sie enttäuscht. Nun soll das lange Warten ein Ende finden. Ausgerechnet unter Thomas Tuchel. Ausgerechnet deshalb, weil noch nie ein Land mit einem ausländischen Trainer den Titel gewann.

Doch nichts weniger als der zweite Stern über dem Wappen der Three Lions wird gefordert. Alles unter der Trophäe würde auf der Insel als Scheitern beurteilt werden.

Die Tücken des stets gereizten englischen Umfelds hat Tuchel bereits in der Qualifikation kennengelernt. Mit acht Siegen und 22:0 Toren haben der 52-Jährige und sein Team die Gruppe makellos abgeschlossen. Doch das hinderte Medien, Experten und Ex-Profis nicht daran, den Nachfolger von Gareth Southgate ständig zu kritisieren - und ihm Ratschläge zu erteilen.

Der Verzicht auf Palmer und Foden

Noch deutlicher wurde die Kritik nach Tuchels Kadernominierung. Der Verzicht auf grosse Namen wie Phil Foden und Cole Palmer zugunsten des Teamgefüges brachte dem Deutschen einen Sturm der Entrüstung ein. Trotz der namhaften Absenzen steht Tuchel ein Team der Sonderklasse zur Verfügung. Im Sturm ist Captain und Rekordtorschütze Harry Kane von Bayern München unantastbar, im zentralen Mittelfeld ist Arsenals Declan Rice der Taktgeber.

Mit dem WM-Dritten Kroatien erwartet das Team von Tuchel gleich zu Beginn ein echter Gradmesser auf dem Weg zum zweiten WM-Titel. Am 19. Juli steigt in East Rutherford unweit von New York der Final der XXL-WM. 21'904 Tage des Wartens sollen für die englischen Fans dann ein Ende finden.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.