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Schweizer Börse startet gemischt, Hoffnung auf Verhandlungen bleibt
Die Schweizer Börse startet am Mittwoch uneinheitlich. Zwar sorgt die verlängerte Waffenruhe im Iran für etwas Zuversicht, doch geopolitische Unsicherheiten und stabile Ölpreise dämpfen die Stimmung.
Am Schweizer Aktienmarkt starteten die Indizes am Mittwoch mit gemischten Notierungen. Hoffnung bringt die durch US-Präsident Donald Trump verlängerte Waffenruhe. Allerdings bleibe der Konflikt ein "hochkomplexes und zähes geopolitisches Schachspiel mit vielen Unsicherheiten", so ein Händler.
Eine breite Entspannung zeigt sich denn auch noch nicht, wie die kaum nachgebenden Ölpreise zeigen. "Unter dem Strich ist zunächst die zweite Verhandlungsrunde gescheitert und die Märkte steuern wie Thelma & Louise auf eine massive globale Energieversorgungslücke zu", kommentierte ein Börsianer.
Gutes ABB-Quartal zieht Index hoch
Gegen 09.25 Uhr gewann der SMI 0,35 Prozent auf 13'181,27 Punkte. Unter den 20 Titeln haben die Gewinner leicht die Oberhand. Andere Indizes sind allerdings leicht im Minus.
Getragen wird das Plus des SMI vor allem von den Aktien von ABB (+5,0%). Der Industriekonzern hatte vor Börsenstart Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2026 veröffentlicht und damit die bereits hohen Erwartungen der Analysten insbesondere beim Auftragseingang übertroffen und die Jahresprognose erhöht.

















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