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Keystone-SDA | Donnerstag, 11. Juni 2026

Schweizer Flughäfen mit mehr Passagieren und Fracht

Die drei Schweizer Landesflughäfen haben im Winterhalbjahr 2025/26 mehr Passagiere und Fracht abgefertigt. Dagegen ging die Zahl der Flüge leicht zurück.

Von November 2025 bis April 2026 flogen insgesamt 27,2 Millionen Passagiere über einen der drei Flughäfen in Zürich, Genf und Basel. Das sei ein Plus von 3,7 Prozent, teilte der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Litra) am Donnerstag mit.

Wachstumstreiber war dabei der Flughafen Zürich. Der grösste Airport des Landes fertigte 14,8 Millionen Reisende ab. Dies sind 6,7 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Damit verbleibe die Nachfrage auf hohem Niveau, schrieb Litra. Dies sei unter anderem auf eine hohe Sitzplatzauslastung von über 80 Prozent zurückzuführen.

Am Flughafen Genf nahm die Zahl der Fluggäste um 1,8 Prozent auf 8,7 Millionen zu. Dagegen wurde der EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg von der Sanierung der Hauptpiste von Mitte April bis Mitte Mai gebremst. Deshalb sank die Zahl der Passagiere um 2,6 Prozent auf 3,8 Millionen.

Reiselust ungebrochen hoch

Das Mobilitätsbedürfnis der Bevölkerung sei weiterhin ausgeprägt, schrieb Litra: "Die Entwicklung steht im Zusammenhang mit einer stabilen wirtschaftlichen Lage und einer konstant hohen Nachfrage sowohl im touristischen als auch im geschäftlichen Reiseverkehr."

Die Fracht an den drei Flughäfen nahm um 1,5 Prozent auf 320'250 Tonnen zu. Der leichte Anstieg ist auf den Flughafen Genf zurückzuführen, der ein sattes Plus von 15,2 Prozent auswies. Dagegen sank die Frachtmenge an den Flughäfen Zürich (-0,8 Prozent) und Basel (-0,3 Prozent) leicht.

Trotz des Anstiegs bei den Passagieren und der Fracht gab es etwas weniger Flüge: Schweizweit nahmen die Starts und Landungen in Basel, Genf und Zürich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,4 Prozent auf 247'525 ab.

Das grösste Minus zeigte der EuroAirport Basel mit einem Taucher von gut 11 Prozent. Auch in Genf gab es einen Rückgang um 1,6 Prozent. Dagegen konnte der Flughafen Zürich trotz Streichungen im Flugplan 4,2 Prozent mehr Starts und Landungen abwickeln.

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