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Keystone-SDA | Mittwoch, 14. Oktober 2026

Schweizer Wohneigentum ist teurer als vor einem Jahr

Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im dritten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegen. Gegenüber dem Vorquartal hat sich die Preisentwicklung allerdings deutlich abgeschwächt.

Bei Eigentumswohnungen im mittleren Preissegment betrug der Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal 4,6 Prozent, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Immobilienberatungsunternehmens Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) hervorgeht. Im unteren Segment legten die Preise um 4,8 Prozent und im gehobenen Segment um 2,8 Prozent zu.

Regional zeigten sich dabei deutliche Unterschiede. Im mittleren Preissegment verteuerten sich Eigentumswohnungen in der Region Zürich mit 7,1 Prozent am stärksten. Im Mittelland und im Jura betrug der Anstieg jeweils 5,6 Prozent. In der Südschweiz gingen die Preise hingegen um 0,8 Prozent zurück.

Auch Einfamilienhäuser kosteten mehr als vor einem Jahr. Im mittleren Preissegment stiegen die Preise um 3,5 Prozent, im unteren um 3,0 Prozent und im gehobenen um 5,0 Prozent. Besonders stark fiel der Anstieg im mittleren Segment im Alpenraum mit 4,6 Prozent aus, gefolgt von der Genferseeregion (+3,9 Prozent) und der Südschweiz (+3,8 Prozent).

Weiterer Anstieg absehbar

Gegenüber dem zweiten Quartal war die Preisentwicklung hingegen verhalten. Eigentumswohnungen verteuerten sich je nach Preissegment um 0,4 bis 0,9 Prozent. Bei Einfamilienhäusern blieben die Preise im unteren Segment unverändert, während sie im mittleren und gehobenen Segment jeweils um 0,4 Prozent nachgaben.

Für den weiteren Jahresverlauf erwartet FPRE steigende Wohneigentumspreise. Die Nachfrage dürfte hoch bleiben, während die Bautätigkeit weiterhin nicht mit dem Bedarf Schritt halte. Besonders in den Agglomerationen grösserer Städte sei daher mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen. In weniger zentralen Regionen dürfte sich die Preisentwicklung hingegen moderater gestalten.

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