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Wirtschaft
Keystone-SDA | Dienstag, 28. April 2026

SIG erzielt im ersten Quartal tieferen Umsatz

Der Verpackungshersteller SIG hat einen holprigen Start ins 2026 hinter sich. Der Umsatz ging wie erwartet zurück. Bei der Marge gelang allerdings eine Verbesserung.

Der Umsatz sank zwischen Januar und März um 4,2 Prozent auf 714 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Währungseinflüsse und die Preisentwicklung von Kunststoff nahm der Umsatz allerdings nur um 0,2 Prozent ab. Analysten hatten im Schnitt mit einem stärkeren Rückgang gerechnet, da SIG seit Monaten mit einer verhaltenen Nachfrage kämpft.

Bei der bereinigten EBIT-Marge gelang dem Unternehmen in der Folge eine positive Überraschung. Sie stieg auf 13,4 von 12,8 Prozent im Vorjahr. Die meisten Analysten hatten mit einer Verschlechterung gerechnet. Der bereinigte Reingewinn legte um 8,3 Prozent auf 48,1 Millionen zu.

Negative Währungseffekte seien mehr als kompensiert worden durch vorteilhafte Rohmaterialbeschaffung, Effizienzgewinne in der Produktion sowie niedrigere Abschreibungen und Amortisationen und geringere Vertriebs- und Verwaltungskosten, hiess es zur Begründung.

2026 wird gleichwohl ein Übergangsjahr. In diesem erwartet die Gruppe weiterhin ein Umsatzwachstum (währungsbereinigt und zu konstanten Kunststoffpreisen) von 0 bis 2 Prozent. Ausserdem wird eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 15,7 und 16,2 Prozent angepeilt. Zum Vergleich: 2025 lag die EBIT-Marge bereits bei 15,7 Prozent.

Mittelfristig strebt das Schaffhauser Unternehmen ein Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent und eine bereinigte EBIT-Marge von über 16,5 Prozent an.

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