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Stade Lausanne-Ouchy peilt im Cup den nächsten Exploit an
Stade Lausanne-Ouchy trifft am Sonntag um 14.00 Uhr im Schweizer Cupfinal auf St. Gallen. Die Waadtländer könnten nach Sion 2006 der zweite unterklassige Klub werden, der den Wettbewerb gewinnt.
Gegenüber dem überraschenden Finalteilnehmer aus Lausanne gilt St. Gallen als grosser Favorit bei der Jagd nach dem zweiten Cupsieg nach 1969. Die Mannschaft von Enrico Maassen, die die abgelaufene Saison im 2. Rang hinter dem Schweizer Meister Thun abschloss, kann auf ihre Topskorer Alessandro Vogt (18 Tore in 40 Spielen) und Carlo Boukhalfa (14 Tore in 41 Spielen) zählen. "Sie verfügen über physisch starke Spieler", räumt Stade Lausannes Trainer Dalibor Stevanovic im Vorfeld der Partie ein.
Final-Premiere für Stade Lausanne-Ouchy
Im Halbfinal war Yverdons Verteidigung gegen die Ostschweizer bereits nach fünf Minuten eingeknickt, woraufhin sich diese auswärts souverän mit 2:0 durchsetzten. "Wir bereiten uns darauf vor, das Pressing, das sie zu Spielbeginn ausüben, zu umgehen", erklärt Stevanovic vor dem ersten Cupfinal der Vereinsgeschichte. "Um zu gewinnen, benötigen wir grosse defensive Stabilität."
Trotz der Offensiv-Dampfwalze des Super-League-Klubs gibt sich der slowenische Trainer zuversichtlich: "Wir haben ein gutes Team, das zugleich auch über starke Individualisten verfügt." Tatsächlich kann Stevanovic auf die gute Form von Vasco Tritten zählen, der sowohl im Halbfinal gegen GC als auch in den letzten drei Runden der Challenge League traf. Die Waadtländer beendeten diese Meisterschaft im 4. Rang.
"Wir haben keine Angst"
Ihr Weg im Schweizer Cup spricht ebenfalls für sie. In den letzten drei Runden trafen sie jedes Mal auf ein Team aus der Super League und gingen gegen Winterthur, Luzern und Mitte April schliesslich gegen die Grasshoppers als Sieger vom Platz. "Wir haben keine Angst", bekräftigt der SLO-Coach.
Der FC St. Gallen wird seinerseits versuchen, den Fluch der letzten vier verlorenen Cupfinals zu brechen. Zuletzt kassierten die Ostschweizer deutliche Niederlagen gegen Lugano im Jahr 2022 (1:4) und gegen Luzern im Jahr 2021 (1:3).
Wer auch immer die Nachfolge des FC Basel in der Siegerliste antritt, erhält zudem ein Ticket für die Qualifikation zur Europa League. Ein Erfolg der St. Galler würde zudem den FC Sion freuen: Die Walliser würden in diesem Fall St. Gallens Qualifikationsplatz für die Conference League erben, da sie die Super-League-Saison auf dem 4. Platz abgeschlossen haben.

















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