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Stadt St. Gallen will weiter sparen
Der St. Galler Stadtrat hat zusammen mit den Schwerpunktthemen im laufenden Jahr die Umsetzung eines Entlastungsprogramms angekündigt. Geplant ist unter anderem ein Konsumraum für Suchtkranke.
Das Entlastungsprogramm "Alliance" werde "das zentrale Vorhaben des Jahres 2026 bilden", heisst es in der Mitteilung der Stadt St. Gallen vom Dienstag. Stadtrat, Verwaltung und Stadtparlament seien gefordert, eine nachhaltige Verbesserung der Finanzlage zu erreichen. Ab 2029 solle auf operativer Stufe eine ausgeglichene Erfolgsrechnung erreicht werden.
Zu den Vorhaben im laufenden Jahr gehört eine Unternehmensbefragung im Herbst. Sie soll die Stadt als Wirtschaftsstandort beleuchten und dabei die Bedürfnisse der Firmen erfassen.
Elektrifizierung der Busflotte
Geplant ist weiter, für Suchtkranke einen betreuten Raum zu schaffen, der neben dem Konsum in einem sicheren Rahmen "den Zugang zu Beratung und medizinischer Hilfe sowie die Prävention gegen Überdosierung und Infektionen gewährleistet". 2026 sollen Betriebskonzept, Umsetzungsplanung und Finanzierung vorliegen sowie das Baugesuch eingereicht werden.
Die Busflotte der Verkehrsbetriebe muss bis spätestens 2032 emissionsfrei sein. Dafür werden dieses Jahr das Stadtparlament und die Bevölkerung über die Umstellung der Linie 12 und der Ersatzfahrzeuge auf Elektrobusse sowie den Ersatz der alten Trolleybusflotte durch Batterietrolleybusse entscheiden.
Bereits seit längerem ist bekannt, dass Stadt und Kanton gemeinsam mit den SBB den Bahnhof Bruggen verschieben und zu einem Doppelbahnhof ausbauen wollen. Aktuell wird das Bauprojekt erarbeitet. Ende 2026 soll dann das Stadtparlament über den Kredit entscheiden.
















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