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Strafverfahren gegen Nati-Captain Xhaka eingeleitet
Die Luzerner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Schweizer Nationalmannschaftscaptain Granit Xhaka. Hintergrund soll ein mutmasslich gefälschtes Covid-Zertifikat sein.
Simon Kopp, der Informationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, bestätigte am Samstagmorgen gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, was der "Blick" am Freitag enthüllt hatte.
Es gehe darum zu klären, "ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt im Zusammenhang einer möglichen Erschleichung einer falschen Beurkundung oder/und Urkundenfälschung (Corona-Zertifikate)", teilte Kopp mit. Für die betroffene Person gelte die Unschuldsvermutung. Das Verfahren sei hängig. Zu möglichen Befragungsterminen mache die Staatsanwaltschaft keine Angaben.
Laut "Blick" soll Xhaka von einer Ärztin in Luzern eine Impfbestätigung erhalten haben, obwohl die entsprechende Impfung nicht stattgefunden habe. Der 33-jährige Basler war in der Vergangenheit mehrfach positiv auf das Coronavirus getestet worden und verpasste dadurch auch mehrere Spiele.
Gegenüber dem "Blick" liess Xhaka via einen Sprecher ausrichten, dass ihm eine Bestätigung der behandelnden Ärztin zu den zwei Impfungen gegen Covid vorliege. Er stehe den Behörden uneingeschränkt und in voller Transparenz zur Verfügung. Wegen des laufenden Verfahrens äussere er sich weitergehend zunächst gegenüber der Staatsanwaltschaft und nicht in der Öffentlichkeit.
Am kommenden Montag steht für den Mittelfeldspieler des Premier-League-Klubs Sunderland mit dem Schweizer Nationalteam in Belek in der Türkei der Zusammenzug zum Auftakt der Nations League an.

















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