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Torhüterin Peng steht auch gegen Israel zwischen den Pfosten
Livia Peng bleibt im Schweizer Frauen-Nationalteam die Nummer 1 im Tor. Nationaltrainer Rafel Navarro setzt auch in den beiden WM-Playoffspielen gegen Israel auf die 24-jährige Keeperin von Chelsea.
Navarro betonte bei der Bekanntgabe seines Kaders zwar, dass die Schweiz über drei gute Torhüterinnen verfüge. Peng geniesst aber weiterhin sein Vertrauen und dürfte sowohl im Hin- als auch im Rückspiel gegen Israel zwischen den Pfosten stehen.
Nicht zur Verfügung steht Alayah Pilgrim. Die 23-jährige Stürmerin der AS Roma fühle sich derzeit nicht bei 100 Prozent, sagte der Spanier. Deshalb verzichtet er in den beiden Partien auf sie. Navarro hofft jedoch auf ein baldiges Comeback Pilgrims.
Wieder im Aufgebot steht hingegen Alisha Lehmann. Ihre Situation in England bezeichnet Navarro zwar als nicht optimal. Entscheidend sei für ihn jedoch, dass Lehmann wieder regelmässig zum Einsatz komme. Er bezeichnet die 27-Jährige weiterhin als wichtige Spielerin.
Nicht berücksichtigt wurde Ramona Bachmann. Abgeschrieben hat Navarro die 35-jährige YB-Spielerin allerdings nicht. Man habe Bachmann weiterhin auf dem Radar. Derzeit sei sie aber noch nicht wieder bei 100 Prozent ihres Leistungsvermögens.
Offensiv-Power
Insgesamt setzt Navarro gegen Israel stark auf die Offensive. Sein 23-köpfiges Kader umfasst neben drei Torhüterinnen und sechs Verteidigerinnen 14 offensiv ausgerichtete Spielerinnen. Der Nationaltrainer rechnet damit, dass die Schweizerinnen über längere Phasen gegen einen tief stehenden Gegner spielen werden. Israel erwartet er in einem 5-3-2 oder 5-4-1.
Deshalb setzt Navarro auf zusätzliche Offensivkräfte, die auf den letzten Metern Lösungen finden können. Ein Schwerpunkt der Vorbereitung wird darauf liegen, spielerische Mittel gegen die kompakte israelische Defensive zu erarbeiten.
Für Navarro sollen die beiden Playoffspiele zugleich zeigen, welche Fortschritte sein Team in den vergangenen Monaten gemacht hat. Die Schweiz soll offensiv auftreten, mutig mit dem Ball agieren und vom Anpfiff weg darauf aus sein, die Partie zu gewinnen.
Nur eine Spielerin aus der Women's Super League
Auffällig ist auch die geringe Vertretung der heimischen Women's Super League. Mit Coumba Sow steht nur eine Spielerin aus der Schweizer Meisterschaft im Aufgebot. Navarro verfolgt die Liga nach eigenen Angaben regelmässig. Das Niveau habe sich verbessert, liege aber weiterhin deutlich hinter jenem der europäischen Top-Ligen.
Das Hinspiel der ersten Playoff-Runde findet am Freitag, 9. Oktober, im ungarischen Mezökövesd statt und beginnt um 18.30 Uhr. Vier Tage später folgt das Rückspiel in Sitten. Setzt sich die Schweiz gegen Israel durch, trifft sie in der nächsten Runde auf Österreich oder den Kosovo. Das grosse Ziel bleibt die Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien.

















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