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Armee setzt acht von 16 Massnahmen gegen Diskriminierung um
Die Schweizer Armee sieht Fortschritte im Kampf gegen Sexismus und Diskriminierung. Die Hälfte der vor rund zwei Jahren angekündigten Massnahmen wurde umgesetzt, wie die Armee an einem Medienanlass am Freitag in Bern bekannt gab.
Der Massnahmenplan basiert auf einer Studie aus dem Jahr 2024 zu Diskriminierung und sexualisierter Gewalt. Fast die Hälfte der damals rund 1100 befragten Armeeangehörigen - darunter zwei Drittel Frauen, ein Drittel Männer - hatte während ihrer militärischen Laufbahn geschlechtsspezifische Diskriminierung und sexualisierte Gewalt erlebt.
Der Bericht hält fest, dass es erste Hinweise auf eine Verbesserung der Praxis gebe. So verzeichne die zuständige Fachstelle mehr Kontaktaufnahmen, auch von Männern. Zudem zeigten die Kader zu Beginn der Rekrutenschulen eine "klarere Haltung".
Von den 16 Massnahmen setzte die Armee acht um und überführte sie in den ständigen Prozess, wie es weiter hiess. Dazu gehören etwa eine obligatorische Online-Lektion für Rekrutinnen und Rekruten, ein von den Truppen selbst erarbeiteter Verhaltenskodex sowie ein anonymes Meldetool.
Sieben weitere Massnahmen befänden sich in Umsetzung. Eine weitere verzögert sich laut der Armee. Dabei handelt es sich um ein Merkblatt zu den Rechten von Betroffenen. Grund für die Verzögerung ist laut dem Bericht die inhaltliche Erweiterung eines zugrundeliegenden Handbuchs, das nun alle Personalkategorien der Armee abdecken soll - auch das Berufsmilitär.
Alle 16 Massnahmen sollen bis Ende 2027 umgesetzt sein. Eine Folgestudie zur Überprüfung der Wirksamkeit ist für das Frühjahr 2028 geplant.

















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