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Keystone-SDA | Montag, 08. Juli 2024

Fritz über fünf Sätze gegen Zverev, Djokovic ohne Mühe

Ein Fünf-Satz-Krimi, eine souveräne Weltnummer 2 und ein abruptes Ende im Spiel der Top-Favoritin. Das sind die wichtigsten Fakten des 8. Turniertages in Wimbledon.

Taylor Fritz (ATP 12) steht zum zweiten Mal nach 2022 in den Viertelfinals von Wimbledon. Der 26-jährige Amerikaner setzte sich in einem Fünf-Satz-Krimi 4:6, 6:7 (4:7), 6:4, 7:6 (7:3), 6:3 gegen die deutsche Weltnummer 4 Alexander Zverev durch. Dabei drehte er einen 0:2-Satz-Rückstand und verwertete nach über dreieinhalb Stunden seinen ersten Matchball. Beide Spieler überzeugten wie gewohnt mit starkem Aufschlagspiel, wobei Fritz 15 und Zverev gar 19 Asse servierte. Für Fritz war es nicht nur der erste Sieg im dritten Duell mit Zverev in Wimbledon, sondern auch der erste im zehnten Spiel gegen einen Top-5-Spieler. Zverev, der bis dato weder einen Satz noch ein Aufschlagspiel abgegeben hatte, scheiterte abermals beim Versuch, am Grand-Slam-Turnier in London erstmals in die Viertelfinals vorzustossen.

Djokovic unaufhaltsam

Novak Djokovic nimmt weiter Kurs Richtung Wimbledon-Titel Nummer 8, mit dem er mit Rekordsieger Roger Federer gleichziehen würde. Im Achtelfinal bekundete der 37-jährige Serbe keine Mühe und siegte gegen den Dänen Holger Rune (ATP 15) 6:3, 6:4, 6:2. Die Weltnummer 2 agierte in den entscheidenden Situationen souverän und zog zum siebten Mal in Folge in die Viertelfinals ein. Bei den letzten fünf Austragungen stand Djokovic immer im Final. Einzig im vergangenen Jahr musste er sich Carlos Alcaraz in fünf Sätzen beugen.

Rybakina nach Aufgabe in den Viertelfinals

Jelena Rybakina (WTA 4) kann sich nach dem Viertelfinaleinzug weiter Chancen auf ihren zweiten Wimbledon-Titel ausrechnen. Die Siegerin von 2022 profitierte im Achtelfinal von der Aufgabe ihrer Gegnerin Anna Kalinskaja (WTA 18). Die Russin, Freundin des italienischen Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner, spielte beim Stand von 6:3, 3:0 für Rybakina aufgrund einer Armverletzung nicht mehr weiter. Nach einigen Überraschungen im Damen-Tableau sind Rybakina und die italienische French-Open-Finalistin Jasmine Paolini die einzigen verbliebenen Top-Ten-Spielerinnen.

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