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Keystone-SDA | Samstag, 14. Februar 2026

Pinheiro Braathen verhindert historisch den Schweizer Dreifachsieg

Lucas Pinheiro Braathen schreibt Sportgeschichte und gewinnt im Riesenslalom das erste olympische Gold für Brasilien an Winterspielen. Gleichzeitig verhindert er einen Schweizer Dreifachsieg.

Ungläubig blickt er zur Anzeigetafel, an der grün hinterlegt die Zahlen 0,58 und 1 stehen. Im dichten Schneetreiben von Bormio hat Lucas Pinheiro Braathen soeben Sporthistorisches geschafft und die erste Medaille für Brasilien geholt - und dann gleich eine goldene Medaille. Der gebürtige Norweger nahm nach einem Zerwürfnis mit dem norwegischen Skiverband vor zwei Jahren einen Nationenwechsel vor und fährt seither für das Heimatland seiner Mutter. Im Weltcup stand er bisher zweimal in einem Riesenslalom zuoberst auf dem Podest, beide Male jedoch noch für Norwegen. Zuletzt deutete er mit drei zweiten Plätzen in Folge an, dass mit ihm in Bormio zu rechnen sein würde.

"Es bedeutet alles für mich", sagte der emotional sichtlich mitgenommene Olympiasieger nach dem Rennen gegenüber SRF. Es sei gar nicht so sehr die Medaille, die ihn stolz mache, sondern das Gefühl, das er in seinem Herzen habe. "Ich hatte diesen Traum und ich wusste, dass dieser Tag kommen wird. Es ist unglaublich, dass es nun wahr geworden ist. Ich bin so dankbar."

Odermatts dritte Medaille in Bormio

Pinheiro Braathen legte den Grundstein zum Gewinn der Goldmedaille im ersten Lauf. Mit Startnummer 1 distanzierte er die Konkurrenz um beinahe eine Sekunde und mehr. In der Entscheidung verwaltete er den Vorsprung gegenüber Marco Odermatt geschickt. Der Nidwaldner konnte seinen Triumph von vor vier Jahren nicht wiederholen; bei ähnlich misslichen Verhältnissen hatte er in Peking im Schneetreiben Gold geholt. Nun reist er ohne Goldmedaille, aber mit Podestplätzen von Bormio ab. Einzig in der Abfahrt verpasste er als Vierter knapp Edelmetall.

"Gold war das Ziel", sagte Odermatt. Trotzdem sei er heute zufrieden. Vor allem, weil er nach Adelboden kaum mehr Riesenslalom-Trainings absolviert habe. Gleichzeitig relativierte er: "Ich bin ja selber schuld, dass ich noch so viele andere Disziplinen nebenbei mache."

Meillard erneut auf dem Podest

Mit Loïc Meillard schaffte es ein zweiter Schweizer auf das Podest. Der Westschweizer sicherte sich wie schon im Vorjahr an der WM die Bronzemedaille. Es ist sein zweites Edelmetall in Bormio nach dem Gewinn von Silber in der Team-Kombination mit Marco Odermatt. "Die Konstanz ist da, das macht mich sehr stolz", so der 29-jährige Edeltechniker, der an Grossanlässen im dritten Riesenslalom nacheinander den Sprung auf das Podest schaffte.

Angesprochen auf den vergleichsweise einfachen Hang meinte er, es seien keine einfachen Bedingungen gewesen im zweiten Lauf. "Es gab Schläge, man hat wenig gesehen." Er habe versucht, voll zu attackieren, was ihm gelungen sei. "Den grössten Teil meines Rückstandes habe ich mir im ersten Lauf eingehandelt."

Tumler hin- und hergerissen

Auf den ersten vier Rängen gab es in der Entscheidung keine Verschiebungen. So landete Thomas Tumler trotz der drittschnellsten Zeit im zweiten Durchgang auf dem guten, aber undankbaren 4. Platz. In Anbetracht der Ausgangslage mit lediglich einer Top-10-Platzierung in diesem Winter darf die Ledermedaille als Überraschung betrachtet werden.

Da dem 36-Jährigen in der Endabrechnung aber nur 28 Hundertstel zu Bronze fehlten, war der Zwiespalt beim Bündner nachvollziehbar: "Ich bin stolz, konnte ich im wichtigsten Rennen der Saison mein Können abrufen. Aber der 4. Platz tut schon weh." Noch vor einem Jahr an der WM in Saalbach stand er als Zweiter auf dem Podest. Damals verhinderte Raphael Haaser mit seinem überraschenden Titel einen Schweizer Dreifachsieg. Nun stand dem totalen helvetischen Triumph ein Skifahrer vom Zuckerhut im Weg.

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