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Keystone-SDA | Dienstag, 11. August 2026

Schweizer Asse lassen nichts anbrennen

Audrey Werro stellt ihre Ambitionen über 800 m bereits in den Vorläufen unter Beweis. Gleiches gilt für Angelica Moser im Stabhochsprung. Das sind die weiteren Fakten des zweiten Wettkampftages.

Frauen-Trio übersteht Vorläufe über 800 m

Audrey Werro wurde ihrer Favoritenrolle über 800 m vollauf gerecht. Die 22-jährige Freiburgerin zeigte ein taktisch kluges Rennen und kontrollierte das Geschehen von der Spitze weg. Ohne an die Grenzen zu gehen, siegte sie in 1:57,83 Minuten überlegen.

Veronica Vancardo pulverisierte ihre persönliche Bestzeit in 1:58,20 deutlich und ist neu die drittschnellste Schweizerin über die zwei Bahnrunden. Nur Werro und Selina Büchel liefen die 800 m noch schneller. Vancardo, die in ihrem Lauf Vierte wurde, qualifizierte sich über die Zeit für die Halbfinals vom Donnerstag.

Mit Valentina Rosamilia überstand auch die dritte Schweizerin die Vorläufe. Die 23-jährige Aargauerin belegte in ihrem Lauf in 1:59,09 den 2. Platz.

Angelica Moser souverän

Angelica Moser kann am Donnerstagabend ihren Titel im Stabhochsprung verteidigen. Die Zürcherin geriet in der Qualifikation bei windigen Bedingungen nicht ins Zittern, obwohl auf der Einstiegshöhe von 4,40 m im ersten Versuch die Latte fiel. 4,50 m im ersten Anlauf reichte dann.

Mumenthaler mit Platz 10 über 100 m

Timothé Mumenthaler verpasste über 100 m den Finaleinzug. Die Qualifikation für die Halbfinals hatte der 23-jährige Genfer bei Gegenwind noch geschafft. Den Halbfinal schloss er dann am Abend im 10. Rang ab. Der Europameister über 200 m richtet nun den Fokus auf die erfolgreiche Titelverteidigung.

Zum Europameister über 100 m kürte sich der Einheimische Romell Glave, der sich im Final in 10,09 sehr zur Freude des Publikums vor Landsmann Jeremiah Azu (10,16) durchsetzte. Bronze ging an den Deutschen Owen Ansah, dem allerdings wegen des Vorwurfs, eine Dopingprobe verweigert zu haben, eine vierjährige Sperre und damit eine nachträgliche Disqualifikation droht.

Der italienische Topfavorit Marcell Jacobs verpasste seinen dritten EM-Titel in Folge deutlich. Der Olympiasieger von Tokio 2021 belegte in 12,26 nur den 7. Platz, nachdem er seinen Lauf auf halber Strecke abgebrochen hatte.

Spitz trotz Saisonbestleistung nicht im Final

Auch Lionel Spitz muss im Final über 400 m zuschauen. 45,34 Sekunden reichten zu Platz 14.

Über 400 m Hürden steht mit Dany Brand ein Schweizer in den Halbfinals vom Mittwochmorgen. Der 30-jährige Zürcher lief in 49,07 Sekunden die zweitbeste Zeit seiner Karriere.

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