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Keystone-SDA | Montag, 16. Februar 2026

Schweizerinnen fordern Kanada alles ab

Die Schweizer Frauen können den Halbfinal gegen Kanada offener als erwartet gestalten. Sie unterliegen 1:2 und spielen am Donnerstag gegen Schweden um Bronze. Der Final lautet Kanada gegen USA.

Die Schweizerinnen traten zum siebten Mal an den Winterspielen gegen Kanada an. Die ersten sechs Duelle gingen allesamt mit einem Torverhältnis von 6:44 verloren. Nun fehlte dem Team von Trainer Colin Muller wenig zur Sensation. Zwar waren die Schweizerinnen in den ersten zwei Dritteln chancenlos und lagen zur zweiten Pause 0:2 hinten - das Schussverhältnis in den ersten 40 Minuten lautete 35:4 (total 46:8) zugunsten der Nordamerikanerinnen. In der 45. Minute verkürzten die Schweizerinnen aber aus dem Nichts durch Rahel Enzler auf 1:2, worauf die Kanadierinnen nicht mehr so souverän agierten. Bisher war die knappste Niederlage ein 1:3 im Halbfinal bei den Winterspielen 2014.

Die Schweizerinnen hielten bis zur 22. Minute die Null. Sieben Minuten später fiel das 2:0 für die Nordamerikanerinnen. Beide Tore erzielte Marie-Philip Poulin, die das Team als Captain anführt. Die 34-Jährige bestreitet ihre fünften Olympischen Spiele und hat in ihren bisherigen vier Finals stets getroffen - bei den drei Triumphen erzielte sie jeweils das Siegtor. Insgesamt steht Poulin nun bei 20 Treffern, womit sie nun vor Hayley Wickenheiser (18 Tore) die alleinige Rekordhalterin ist.

"Ich bin etwas enttäuscht, dass wir in der ersten Hälfte des Spiels nicht gelaufen sind", sagte Muller gegenüber SRF. "Das erste Drittel war schwierig anzuschauen. Wenn wir wie im letzten Drittel gespielt hätten, hätten wir unsere Chancen gehabt. Es brauchte lange, bis wir in der Partie waren."

Die Gründe für die Dominanz der Nordamerikanerinnen

Vor Mailand nahmen die Frauen im Eishockey siebenmal an Winterspielen teil. Zudem gab es 24 Weltmeisterschaften. An den beiden Grossanlässen standen - mit einer Ausnahme - stets Kanada und die USA im Final. Bei den Spielen 2006 in Turin schalteten die Schwedinnen im Halbfinal die Amerikanerinnen aus. Deshalb erstaunt es wenig, dass auch diesmal die beiden Topteams den Olympiasieg unter sich ausmachen.

Doch wie ist die Dominanz der Nordamerikanerinnen zu erklären? Einerseits auf das viel grössere Reservoir an Spielerinnen im Vergleich zu den anderen Ländern. Dann begann die Förderung des Frauen-Eishockeys deutlich früher als in Europa, und sie profitieren von besseren Trainingsmöglichkeiten - Stichworte Highschools und Colleges, die professionelle Strukturen bieten.

Es kommt nicht von ungefähr, dass die aktuell beste Schweizer Spielerin, Alina Müller, fünf Jahre lang für die Northeastern University in Boston auflief. Sie schoss im Viertelfinal gegen Finnland den einzigen Treffer der Partie und erzielte in der Vorrunde zwei der vier Tore der Schweizerinnen - zudem liess sie sich dort einen Assist gutschreiben, wie auch beim Ehrentreffer im Halbfinal gegen Kanada. Keeperin Andrea Brändli, die im Viertelfinal sämtliche 40 Schüsse der Finninnen parierte und auch gegen die Nordamerikanerinnen überzeugte, war fünf Jahre Teil des NCAA-Hockeyprogramms. Captain Lara Stalder spielte vier Jahre an der University of Minnesota-Duluth.

Wie 2014 gegen Schweden

Nun spielen die Schweizerinnen am Donnerstag um 14.40 Uhr, wie 2014 in Sotschi, gegen Schweden um Olympia-Bronze. Die Skandinavierinnen verloren ihren Halbfinal gegen die USA mit 0:5. Vor zwölf Jahren gewannen die Schweizerinnen das Spiel um Rang 3 mit 4:3 - das siegbringende 4:2 (59.) erzielte die damals 15-jährige Alina Müller. Auch diesmal dürften Details entscheidend sein.

Telegramm:

Kanada - Schweiz 2:1 (0:0, 2:0, 0:1)

Mailand, Santagiulia Arena. - 9662 Zuschauer. - SR Cooke/Doyle (USA), Buckner/Hajkova (USA/CZE). - Tore: 22. Poulin (Jaques, Watts) 1:0. 29. Poulin (Watts, Shelton) 2:0. 45. Enzler (Müller) 2:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kanada, 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Schweiz: Brändli, Christen, Bächler; Mériguet, Vallario; Sigrist, Wetli; Büchi; Stalder, Müller, Leemann; Marti, Wey, Enzler; Lutz, Herzig, Zimmermann; Quennec, Rüedi, Schaefer; Balzer.

Kanada: Desbiens; Fast, Larocque; Jaques, Shelton; Ambrose, Thompson; Tabin; Fillier, Poulin, Watts; Stacey, Turnbull, Clark; Jenner, Nurse, Maltais; Gardiner, O'Neill, Gosling; Spooner.

Bemerkungen: Schweiz ohne Maurer (Ersatztorhüterin) und Wagner (überzählige Torhüterin). 18. Pfostenschuss Stacey. - Torschüsse: Kanada 46 (13-22-11); Schweiz 8 (1-3-4).

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