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Keystone-SDA | Samstag, 31. Januar 2026

Zug siegt dank Kovar

Am zweitletzten Spieltag vor der Olympia-Pause fallen in den drei Spielen viele Tore. Die Fakten.

In den ersten drei Saisonduellen zwischen den ZSC Lions und Zug fiel die Entscheidung zweimal in der Verlängerung und einmal im Penaltyschiessen. Diesmal endete die Partie nach 60 Minuten, wobei die Zentralschweizer mit 4:2 zum dritten Mal gewannen. Drei der vier Tore erzielte Jan Kovar, das letzte 20,4 Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Gehäuse. Beim 3:0 (48.) profitierte er von einem Fehlgriff von ZSC-Keeper Robin Zumbühl. Beim 1:0 erhielt er den Puck von ZSC-Topskorer Denis Malgin, der nach einem Abpraller befreien wollte.

Der ZSC bewies nach dem 0:3 Moral und verkürzte 75 Sekunden vor dem Ende durch den zweiten Treffer von Sven Andrighetto auf 2:3. Andrighetto geht in Topform an die Olympischen Spiele: Er hat in den letzten sechs Partien vier Tore und acht Assists erzielt. Für die Lions war es die dritte Heimniederlage in Serie, während Zug nach zwei Niederlagen zum Siegen zurückkehrte.

Lugano dank starkem Schlussdrittel

Wie im vorangegangenen Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers (7:3) entschied Lugano auch gegen Genève-Servette das letzte Drittel mit 4:0 zu seinen Gunsten. Nach 40 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Die Tore zum 3:1 (50.) und 4:1 (57.) erzielte jeweils der formstarke Dario Simion, der bei seinem zweiten Treffer wie Jiri Sekac zum 2:1 (43.) im Powerplay erfolgreich war. Das erste und letzte Tor der Luganesi schoss Verteidiger Mirco Müller. Dem 1:0 (19.) ging ein missglückter Ausflug von Servettes Goalie Stéphane Charlin voraus, das zweite erzielte er ins leere Gehäuse. Müller steht nun bei drei Treffern in der laufenden Meisterschaft - das sind gleich viele, wie er in den drei Saisons zuvor zusammengezählt geschossen hat. Servette verlor zum dritten Mal in Serie und zum vierten Mal in den letzten fünf Spielen.

Achter Sieg in Serie für Langnau gegen Ambri

Die SCL Tigers beendeten im Heimspiel gegen Ambri-Piotta (6:3) eine vier Partien dauernde Niederlagenserie. Zwar gaben sie ein 2:0 (30.) preis, beide Tore der Gäste zum 2:2 (43.) erzielte Tommaso De Luca. 6:49 Minuten nach dem Ausgleich stand es jedoch 5:2 für die Emmentaler. Das 4:2 des 21-jährigen Tim Mathys (47.) war ein Shorthander. Langnau bezwang die Leventiner zum achten Mal in Serie. Zwei Tage zuvor hatte Ambri im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Jussi Tapola noch 3:2 gegen Lugano gewonnen.

Telegramme:

ZSC Lions - Zug 2:4 (0:0, 0:1, 2:3)

12'000 Zuschauer. - SR Gerber/Heikkinnen (FIN), Cattaneo/Mäkinen (FIN). - Tore: 35. Kovar (Eggenberger) 0:1. 42. Senteler (Moret, Sklenicka) 0:2. 48. (47:35) Kovar (Tobias Geisser) 0:3. 49. (48:08) Andrighetto (Lehtonen) 1:3. 59. (58:45) Andrighetto (Frödén, Malgin) 2:3 (ohne Torhüter). 60. (59:40) Kovar (Tatar) 2:4 (ins leere Tor). - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 1mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Malgin; Kubalik.

ZSC Lions: Zumbühl; Kukan, Geering; Weber, Schwendeler; Trutmann, Lehtonen; Ustinkov; Andrighetto, Malgin, Balcers; Frödén, Grant, Bader; Rohrer, Sundström, Riedi; Aberg, Sigrist, Baechler; Baltisberger.

Zug: Wolf; Sklenicka, Riva; Tobias Geisser, Stadler; Schlumpf, Mischa Geisser; Moret; Tatar, Wingerli, Kubalik; Vozenilek, Kovar, Eggenberger; Wey, Senteler, Lindemann; Antenen, Leuenberger, Herzog.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Hollenstein, Marti (beide verletzt) und Hrubec (überzähliger Ausländer), Zug ohne Balestra, Bengtsson, Diaz, Guerra, Künzle, Martschini (alle verletzt) und Hofmann (krank). ZSC Lions von 58:02 bis 58:45 und 58:53 bis 59:40 ohne Torhüter.

Lugano - Genève-Servette 5:1

Bern (sda) - Lugano - Genève-Servette 5:1 (1:0, 0:1, 4:0)

5602 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Ströbel, Huguet/De Paris. - Tore: 19. Müller 1:0. 30. Ignatavicius 1:1. 43. Sekac (Carrick, Emanuelsson/Powerplaytor) 2:1. 50. Simion 3:1. 57. Simion (Alatalo, Aebischer/Powerplaytor) 4:1. 60. (59:27) Müller 5:1 (ins leere Tor). - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Fazzini; Granlund.

Lugano: van Pottelberghe; Alatalo, Müller; Aebischer, Dahlström; Carrick, Jesper Peltonen; Brian Zanetti; Simion, Thürkauf, Emanuelsson; Fazzini, Sanford, Sekac; Perlini, Tanner, Bertaggia; Marco Zanetti, Morini, Aleksi Peltonen.

Genève-Servette: Charlin; Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter; Puljujärvi, Granlund, Vesey; Praplan, Manninen, Bozon; Akeson, Jooris, Ignatavicius; Miranda, Verboon, Rod; Hischier.

Bemerkungen: Lugano ohne Canonica und Kupari (beide verletzt), Genève-Servette ohne Brassard, Richard (beide verletzt) und Schneller (). Genève-Servette von 56:43 bis 59:27 ohne Torhüter.

SCL Tigers - Ambri-Piotta 6:3 (0:0, 2:1, 4:2)

6000 Zuschauer. - SR Kaukokari (FIN)/Arpagaus, Bürgy/Meusy. - Tore: 27. Petersson (Felcman, Pesonen/Powerplaytor) 1:0. 30. Kinnunen (Allenspach, Julian Schmutz) 2:0. 32. De Luca (Joly) 2:1. 43. De Luca (Manix Landry, Zaccheo Dotti) 2:2. 45. Baltisberger (Erni, Felcman) 3:2. 47. Mathys (Mäenalanen/Unterzahltor!) 4:2. 49. Flavio Schmutz (Pesonen, Felcman/Powerplaytor) 5:2. 55. DiDomenico (Heed) 5:3 (ohne Torhüter). 57. Pesonen (Kinnunen) 6:3 (ins leere Tor). - Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Petersson; DiDomenico.

SCL Tigers: Meyer; Meier, Riikola; Kinnunen, Mathys; Erni, Baltisberger; Paschoud; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Allenspach; Petersson, Felcman, Mäenalanen; Rohrbach, Malone, Pesonen; Petrini, Salzgeber, Lapinskis; Bachofner.

Ambri-Piotta: Philip Wüthrich; Heed, Bachmann; Dario Wüthrich, Virtanen; Isacco Dotti, Zaccheo Dotti; Terraneo; Joly, Manix Landry, De Luca; DiDomenico, Tierney, Formenton; Müller, Heim, Zwerger; Grassi, Kostner, Pestoni; Lukas Landry.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Bär, Lehmann (beide ) und Björninen (verletzt), Ambri-Piotta ohne Bürgler, Pezzullo und Zgraggen (alle verletzt). Ambri-Piotta von 54:10 bis 54:50 und 55:05 bis 57:00 ohne Torhüter.

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